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Erneuerbare Energien

Unter erneuerbaren oder regenerativen Energien versteht man diejenigen Enrgieträger, die nach menschlichem Ermessen unerschöpflich sind und sich immer wieder erneuern.

Im Gegensatz zu den "fossilen" Energien, die aus Kohlenstoffverbindungen bestehen, wie Kohle, Erdöl und Erdgas, stoßen die Erneuerbaren bei der Energieumwandlung (beim Verbrauch) keine treibhausschädigenden Gase aus, wie unter anderem Kohlendioxid.

Erneuerbare Energie ist Sonnenenergie. Zu unterscheiden sind: Sonnenwärme (Solarthermie), Sonnenstrom (Photovoltaik), Windenergie, Wasserkraft und die Nutzung von Biomasse aus Holz und Energiepflanzen.

Holz und Biomasse aus Pflanzen werden ebenfalls zu den erneuerbaren Energieträgern gezählt, obwohl bei deren Anwendung auch Kohlendioxid frei gesetzt wird. Aber da beim Einsatz dieser Energieträger dieselbe Menge CO2 emittiert wird, die kurz zuvor beim Wachstum aufgenommen wurde, werden sie als CO2-neutral angesehen.

Erneuerbare Energien in Wiesbaden

Bis auf die Windenergie und einige Formen der Biomassenutzung werden in Wiesbaden erneuerbare Energien ebenfalls genutzt. Am meisten sind Anlagen zur solaren Stromerzeugung und Solarwärmeanlagen zur Bereitung von warmen Wasser im Einsatz. Es gibt auch einige private und städtische Anlagen, die mit Hoplzpellets und Holzhackschnitzeln betrieben werden.

Eine Besonderheit in Wiesbaden sind die warmen Quellen. Schon in der Altsteinzeit vor etwa 25.000 Jahren wussten die Ureinwohner in dieser Region das Thermalwasser zu nutzen. Später haben dann die Römer in ihren Badeanlagen das Thermalwasser eingesetzt.

Heute wird das Thermalwasser nicht nur in den Bädern, im Thermalbad und in der Kaiser-Friedrich-Therme, verwendet, sondern es dient auch zu Heizzwecken, beispielsweise im Rathaus, in den Kurhauskolonnaden, in dem Altenwohnheim "Palasthotel" und neuerdings auch in den Wohn- und Geschäftsgebäuden in der Kleinen-Schwalbacher-Straße.